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Syntaphilin CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-403784-ACT | 20 µg | $397.00 |
Humanes **SNPH** kodiert **Syntaphilin**, ein mitochondrienverankerndes Protein, das axonale Mitochondrien immobilisiert, indem es sie an das Mikrotubuli-Zytoskelett koppelt. Durch die Einschränkung der mitochondrialen Beweglichkeit hilft Syntaphilin, die lokale ATP-Verfügbarkeit und die Ca²⁺-Pufferung an präsynaptischen Stellen fein abzustimmen, und verknüpft so mitochondriale Dynamik mit Synapsenerhalt und aktivitätsabhängiger Plastizität. Die SNPH-Funktion überschneidet sich mit Signalwegen, die den axonalen Transport, die mitochondriale Qualitätskontrolle und neuronale Stressantworten regulieren, was sie für Studien zu Neurodegeneration und anderen Erkrankungen relevant macht, bei denen mitochondriale Verteilung und bioenergetische Homöostase gestört sind. Eine veränderte Regulation des mitochondrialen Transports wird häufig in Modellen neuronaler Schädigung und Proteinopathie untersucht, wodurch SNPH als mechanistischer Knotenpunkt für die Untersuchung der Vulnerabilität neuronaler Schaltkreise in den Fokus rückt.
Syntaphilin Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen SNPH-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Syntaphilin Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des SNPH-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der SNPH-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Syntaphilin-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native SNPH-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Syntaphilin-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Syntaphilin-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem SNPH-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.