Date published: 2026-7-11

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ST8Sia III CRISPR Activation Plasmid (h): sc-407120-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • ST8Sia III CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • ST8Sia III CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom ST8Sia III CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom ST8Sia III CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der ST8SIA3-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    ST8Sia III CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-407120-ACT
    20 µg
    $397.00

    ST8Sia III CRISPR Activation Plasmid (h2)

    sc-407120-ACT-2
    20 µg
    $397.00

    ST8SIA3 kodiert ST8Sia III, eine im Golgi-Apparat lokalisierte α2,8-Sialyltransferase, die Sialinsäureketten auf Glykoproteinen und Glykolipiden verlängert und dadurch polysialylierte Glykane erzeugt. Durch die Umgestaltung der Glykosylierung an der Zelloberfläche und im extrazellulären Raum beeinflusst ST8Sia III die Membranorganisation, Rezeptorinteraktionen und die Zell‑Zell‑Kommunikation – mit nachgelagerten Effekten auf Adhäsion, Migration und Differenzierungsprogramme. Veränderte Sialylierungsmuster werden häufig bei Krebs und Immunfehlregulation beobachtet, und die Expression von ST8SIA3 wurde mit Änderungen der Invasivität von Tumorzellen sowie von Signaltransduktions-Phänotypen in Verbindung gebracht. Dieses Gen ist daher relevant für Studien zur glykosylierungsabhängigen Regulation von Entwicklungswegen und krankheitsassoziierten Zellzustandsübergängen.

    ST8Sia III Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen ST8SIA3-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    ST8Sia III Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des ST8SIA3-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der ST8SIA3-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen ST8Sia III-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native ST8SIA3-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von ST8Sia III-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des ST8Sia III-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem ST8SIA3-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.