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SETX Double Nickase Plasmid (h) | sc-402354-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
SETX Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402354-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
SETX (Senataxin) kodiert eine DNA/RNA-Helikase, die RNA:DNA-Hybride (R-Loops) auflöst und die Transkriptionstermination, die Auflösung von Replikations‑Transkriptionskonflikten sowie die Genomstabilität unterstützt. Das Protein wirkt an Stellen von DNA-Schäden und ist mit Signalwegen verbunden, darunter die DNA-Schadensantwort, homologe Rekombination sowie die Aufrechterhaltung der Integrität von Telomeren und Replikationsgabeln. Durch diese Aktivitäten trägt SETX dazu bei, die Anreicherung transkriptionsassoziierter Läsionen und abweichender Rekombinationsereignisse zu verhindern. Eine Fehlregulation oder Mutation von SETX ist mit Neurodegeneration und Phänotypen der Genominstabilität assoziiert, was es zu einem wichtigen Ziel für mechanistische Studien zur Kopplung von RNA-Prozessierung und DNA-Reparatur macht.
SETX Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des SETX-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von SETX abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die SETX-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit SETX-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.