



Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
SETD2 Double Nickase Plasmid (m) | sc-433485-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
SETD2 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-433485-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das murine Setd2-Gen kodiert SETD2, die einzige Methyltransferase, die für die Trimethylierung von H3K36 (H3K36me3) auf aktiv transkribiertem Chromatin verantwortlich ist, und verknüpft damit die transkriptionelle Elongation mit epigenetischer Regulation. Diese Markierung koordiniert die kotranskriptionelle RNA-Prozessierung, die DNA-Mismatch-Reparatur und die Genomstabilität und unterstützt zudem die Wechselwirkung mit Signalwegen der DNA-Schadensantwort bei Replikationsstress. SETD2-abhängige Chromatinzustände beeinflussen alternatives Spleißen und die Rekrutierung von Reparaturfaktoren an Stellen von Doppelstrangbrüchen. Eine Fehlregulation der SETD2-Aktivität und der H3K36me3-Musterbildung ist mit Tumorbiologie und veränderten Differenzierungsprogrammen assoziiert, wodurch Setd2 ein zentrales Ziel für mechanistische Studien in der Epigenetik und Genomerhaltung darstellt.
SETD2 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Setd2-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Setd2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Setd2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Setd2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.