Date published: 2026-7-14

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RN-tre CRISPR Activation Plasmid (h): sc-411321-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • RN-tre CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • RN-tre CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom RN-tre CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom RN-tre CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der USP6NL-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    RN-tre CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-411321-ACT
    20 µg
    $397.00

    USP6NL (RN-tre) kodiert ein Rab-GTPase-aktivierendes Protein, das an der Regulation des endozytotischen Transports und des Rezeptor-Recyclings beteiligt ist und damit den Membrantransport mit der Signaldynamik von Wachstumsfaktorrezeptoren verknüpft. Durch die Modulation der Rab-abhängigen Vesikelreifung und -Sortierung kann RN-tre die räumliche und zeitliche Steuerung von Signalwegen wie der EGFR/MAPK-Signalübertragung sowie des Zytoskelett-Remodelings beeinflussen, die Zellmigration und Invasion bestimmen. Eine veränderte USP6NL-Expression wurde in verschiedenen Tumorkontexten beschrieben und wird als Determinante von Rezeptor-Trafficking-Programmen untersucht, die proliferative und motilitätsbezogene Phänotypen umgestalten. Als Regulator des zellulären Traffickings beim Menschen ist es zudem relevant, um zu untersuchen, wie Membrantransport mit Signaltransduktion, Umschlag von Adhäsionen und zellulären Stressantworten zusammenwirkt.

    RN-tre Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen USP6NL-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    RN-tre Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des USP6NL-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der USP6NL-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen RN-tre-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native USP6NL-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von RN-tre-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des RN-tre-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem USP6NL-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.