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PYK2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400708-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
PYK2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400708-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane PTK2B-Gen kodiert die Nicht-Rezeptor-Tyrosinkinase PYK2, einen mit Fokalkontakten assoziierten Signalknotenpunkt, der nachgeschaltet von Integrinen, Wachstumsfaktorrezeptoren, Chemokinrezeptoren sowie Ca2+/PKC-Signalen aktiviert wird. PYK2 koordiniert Phosphorylierungskaskaden unter Beteiligung von Src-Familienkinasen, FAK, MAPK/ERK und PI3K-AKT, um den Umbau des Zytoskeletts, den Turnover von Adhäsionen, Migration und Vesikeltransport zu regulieren. Zudem trägt PYK2 zur angeborenen Immun- und Entzündungssignalgebung bei, einschließlich Signalwegen, die mit Leukozytenaktivierung und mikroglialen Antworten verknüpft sind. Eine Fehlregulation der PTK2B/PYK2-Signalgebung wurde mit veränderten Programmen der Zellmotilität und des Überlebens in Verbindung gebracht, die für die Krebsbiologie relevant sind, sowie mit genetischen und funktionellen Zusammenhängen zu Neuroinflammation und Mechanismen neurodegenerativer Erkrankungen.
PYK2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PTK2B-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PTK2B abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PTK2B-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PTK2B-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.