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P-cadherin Double Nickase Plasmid (h) | sc-400507-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
P-cadherin Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400507-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CDH3 kodiert P‑Cadherin, ein klassisches kalziumabhängiges Zell‑Zell‑Adhäsionsmolekül, das an Adhärenzverbindungen lokalisiert ist. Dort koppelt es an Catenine und das Aktinzytoskelett und reguliert so den Zusammenhalt von Epithelzellen, die Polarität und die Gewebemorphogenese. Durch die Modulation der Stabilität von Zellkontakten und kontaktabhängiger Signalübertragung beeinflusst P‑Cadherin Signalwege, die Zellmigration, Differenzierung und den Umbau des Zytoskeletts steuern, einschließlich Interaktionen mit WNT/β‑Catenin‑ und Rho‑GTPase‑Netzwerken. Eine veränderte CDH3‑Expression oder Organisation der Zellkontakte geht mit einer gestörten Epithelarchitektur einher und wurde im Zusammenhang mit invasionsbezogenen Phänotypen und Tumorheterogenität untersucht. CDH3 ist zudem an Entwicklungsprozessen und vererbten epithelialen Erkrankungen beteiligt und ist daher relevant für mechanistische Studien zu adhäsionsgetriebener Signalgebung und Barrierefunktion.
P-cadherin Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CDH3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CDH3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CDH3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CDH3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.