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ORP-3 Double Nickase Plasmid (h) | sc-409871-NIC | 20 µg | $410.00 |
OSBPL3 kodiert das oxysterolbindende Protein‑verwandte Protein 3 (ORP‑3), ein Lipidtransferprotein, das an Membrankontaktstellen wirkt und die Sterol‑ und Phosphoinositid‑Signalgebung zwischen Organellen koordiniert. ORP‑3 wird mit der Regulation des Umbaus des Aktinzytoskeletts, der Dynamik fokaler Adhäsionen und der rezeptorvermittelten Signaltransduktion in Verbindung gebracht, unter anderem über Stoffwechselwege von PI4P/PI(4,5)P2 und nachgeschaltete Programme von Rho‑Familien‑GTPasen. Indem ORP‑3 Lipidhomöostase mit Membrantransport und Zellmotilität koppelt, bietet es einen mechanistischen Ansatzpunkt, um zu untersuchen, wie Lipidsensorik adhäsionsabhängige Signalzustände beeinflusst. Eine Fehlregulation der OSBPL3‑Expression wurde in mehreren Krankheitskontexten beschrieben und wird häufig in Studien zu proliferativen Signalwegen, invasionsassoziierten Phänotypen und stressadaptivem Membranumbau untersucht.
ORP-3 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des OSBPL3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von OSBPL3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die OSBPL3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit OSBPL3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.