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Optineurin CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-401851-ACT | 20 µg | $397.00 |
OPTN kodiert Optineurin, ein multifunktionales Adapterprotein, das selektive Autophagie, vesikulären Transport und Signale der angeborenen Immunantwort koordiniert. Optineurin bindet ubiquitinierte Fracht und Komponenten der Autophagie-Maschinerie, um Mitophagie und Xenophagie zu unterstützen, und ist an NF-κB- sowie TBK1-abhängige Signalwege gekoppelt, die Entzündungsreaktionen regulieren. Im endozytotischen System trägt Optineurin über Interaktionen mit Rab-GTPasen und Zytoskelett-Komponenten zur Membrandynamik und zum Rezeptortransport bei. Genetische Veränderungen oder eine veränderte Expression von OPTN wurden mit neurodegenerativen und okulären Phänotypen in Verbindung gebracht, darunter amyotrophe Lateralsklerose und Glaukom, was OPTN zu einem wichtigen Ziel für mechanistische Studien zu Proteostase und Entzündung macht.
Optineurin Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen OPTN-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Optineurin Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des OPTN-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der OPTN-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Optineurin-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native OPTN-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Optineurin-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Optineurin-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem OPTN-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.