



Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
ODC Double Nickase Plasmid (m) | sc-422006-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ODC Double Nickase Plasmid (m2) | sc-422006-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das murine Odc1 kodiert die Ornithindecarboxylase (ODC), das geschwindigkeitsbestimmende Enzym der Polyaminbiosynthese, das Ornithin zu Putrescin umsetzt und damit die Bildung von Spermidin und Spermine unterstützt. Die ODC-Aktivität verknüpft metabolische und wachstumsbezogene Signale, um Proliferation, Translation und Chromatindynamik zu regulieren, und unterliegt einer strengen Kontrolle durch antizymevermittelte Rückkopplung und proteasomalen Abbau. Störungen von Odc1 beeinflussen polyaminabhängige Prozesse wie Zellzyklusprogression, Stressantworten und Differenzierung und sind daher relevant für Studien zu fehlregulierten Wachstumsprogrammen und metabolischer Umprogrammierung.
ODC Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Odc1-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Odc1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Odc1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Odc1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.