Date published: 2026-7-14

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OCT3 CRISPR Activation Plasmid (h): sc-402959-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • OCT3 CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • OCT3 CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom OCT3 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom OCT3 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der SLC22A3-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    OCT3 CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-402959-ACT
    20 µg
    $397.00

    OCT3 CRISPR Activation Plasmid (h2)

    sc-402959-ACT-2
    20 µg
    $397.00

    SLC22A3 kodiert den organischen Kationentransporter 3 (OCT3), einen polyspezifischen Solute-Carrier der Plasmamembran, der den bidirektionalen Transport endogener Monoamine und vielfältiger xenobiotischer organischer Kationen natriumunabhängig vermittelt. OCT3 beeinflusst die zelluläre Aufnahme und Clearance von Katecholaminen und anderen bioaktiven Aminen und prägt so die Neurotransmitter-Homöostase, Stresssignalwege und den lokalen Entzündungstonus in Geweben wie Gehirn, Herz, Leber und Plazenta. Durch die Regulation der intrazellulären Exposition gegenüber kationischen Metaboliten und Arzneistoffen wirkt sich OCT3 auf Membrantransportprozesse, die zelluläre Bioenergetik und die pharmakokinetische Variabilität aus. Eine veränderte SLC22A3-Expression oder genetische Variation wurde mit kardiometabolischen und neuropsychiatrischen Phänotypen in Verbindung gebracht und könnte die Anfälligkeit für komplexe Erkrankungen über Veränderungen im Monoamin-Handling und eine gewebespezifische Transporteraktivität modulieren.

    OCT3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen SLC22A3-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    OCT3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des SLC22A3-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der SLC22A3-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen OCT3-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native SLC22A3-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von OCT3-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des OCT3-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem SLC22A3-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.