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NQO1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400326-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
NQO1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400326-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
NQO1 (NAD(P)H-Quinon-Dehydrogenase 1) ist ein zytosolisches Flavoprotein, das die Zwei-Elektronen-Reduktion von Chinonen zu Hydrochinonen katalysiert und dadurch Redoxzyklen sowie die Bildung reaktiver Sauerstoffspezies begrenzt. Es fungiert als zentraler Effektor der NRF2/KEAP1-abhängigen oxidativen Stressantwort und trägt zur zellulären Entgiftung, zur Aufrechterhaltung der Redoxhomöostase und zum Schutz von Makromolekülen vor elektrophilen Schäden bei. Über seine Rolle im Xenobiotika-Metabolismus und in antioxidativen Abwehrmechanismen beeinflusst NQO1 die zelluläre Anfälligkeit für oxidative Schädigung und inflammatorischen Stress. Eine veränderte NQO1-Aktivität oder -Expression wurde mit Unterschieden in der Stresstoleranz und mit krankheitsrelevanten Phänotypen in der Krebsbiologie sowie in der Forschung zu Neurodegeneration und kardiometabolischen Dysfunktionen in Verbindung gebracht.
NQO1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des NQO1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von NQO1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die NQO1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit NQO1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.