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Nox4 Double Nickase Plasmid (m) | sc-424443-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Nox4 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-424443-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Nox4 (NADPH-Oxidase 4) ist ein katalytisches, ROS-erzeugendes Enzym in Maus-Zellen, das konstitutiv Wasserstoffperoxid produziert und dadurch Redox-Signalwege mitgestaltet. Von Nox4 abgeleitete Oxidantien modulieren unter anderem die TGF-β/SMAD-, MAPK-, PI3K–AKT- und NF-κB-Signalwege und beeinflussen damit Transkriptionsprogramme, die Differenzierung, Umbau der extrazellulären Matrix und Stressantworten steuern. In vaskulären, renalen, pulmonalen und kardialen Kontexten wurde eine dysregulierte Nox4-Aktivität mit oxidativem Stress-abhängigem Remodeling, Entzündung und fibrotischen Prozessen in Verbindung gebracht. Als Redox-Regulator wird Nox4 häufig hinsichtlich seiner Effekte auf die Endothelfunktion, die Aktivierung von Fibroblasten sowie die metabolische Anpassung unter Hypoxie oder inflammatorischen Stimuli untersucht.
Nox4 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Nox4-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Nox4 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Nox4-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Nox4-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.