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NHERF-1 Double Nickase Plasmid (m) | sc-424152-NIC | 20 µg | $410.00 |
Slc9a3r1 kodiert NHERF-1, ein PDZ-Domänen-haltiges Gerüstprotein (Scaffold), das membranständige Signalkomplexe organisiert und Transporter sowie Rezeptoren mit dem Aktinzytoskelett koppelt. In Mauszellen koordiniert NHERF-1 Prozesse wie Ionentransport und Rezeptor-Trafficking, indem es mit Proteinen wie Na⁺/H⁺-Austauschern, GPCRs und Rezeptor-Tyrosinkinasen interagiert und dadurch nachgeschaltete Signalwege beeinflusst, die epitheliale Polarität und Signalintegration steuern. Über diese Scaffold-Funktionen trägt NHERF-1 zur Regulation der Dynamik der Phosphoinositid-Signalgebung und zum Zytoskelett-Remodeling an der Plasmamembran bei. Eine Fehlregulation NHERF-1-abhängiger Komplexe wurde in der Literatur mit veränderter epithelialer Homöostase und Signalprogrammen in Verbindung gebracht, die für die Nieren- und Gastrointestinalphysiologie relevant sind, sowie mit der Modulation onkogener Signalwege in Modellsystemen.
NHERF-1 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Slc9a3r1-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Slc9a3r1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Slc9a3r1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Slc9a3r1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.