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NaBC1 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-405950-ACT | 20 µg | $397.00 |
BCAS1 (breast carcinoma amplified sequence 1) kodiert das humane Protein NaBC1, einen zytoplasmatischen und membranassoziierten Faktor, der in myelinisierenden Gliazellen angereichert ist und häufig als Marker für die Dynamik der Oligodendrozyten-Linie verwendet wird. Die BCAS1-Expression ist mit Programmen verknüpft, die die gliale Differenzierung, Membranumbauprozesse und die Organisation des Zytoskeletts steuern und damit die Bildung und Aufrechterhaltung von Myelin im zentralen Nervensystem unterstützen. Dysregulierte BCAS1-Spiegel wurden in onkologischen Zusammenhängen aufgrund genomischer Amplifikation und veränderter transkriptioneller Kontrolle beschrieben sowie in der neurologischen Forschung, wo Verschiebungen in BCAS1-positiven Populationen Veränderungen der Myelinisierung und der Integrität der weißen Substanz widerspiegeln. Diese Eigenschaften machen BCAS1 zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Untersuchung der Transkriptionsregulation bei der Gliareifung, bei Übergängen zwischen Linien- bzw. Zustandsstadien und beim krankheitsassoziierten Umbau myelinisierender Zellen.
NaBC1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen BCAS1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
NaBC1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des BCAS1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der BCAS1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen NaBC1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native BCAS1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von NaBC1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des NaBC1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem BCAS1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.