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MYH13 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400602-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
MYH13 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400602-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
MYH13 kodiert Myosin-Schwerkette 13, ein fast-skelettmuskelspezifisches Motorprotein, das im Aktin-Myosin-Sarkomer als ATP-abhängiger Kraftgenerator fungiert. Als Kernbestandteil dicker Filamente trägt MYH13 über den Aktomyosin-Querbrückenzyklus zur Kinetik der Muskelkontraktion, zur Organisation der Myofibrillen und zur Regulation kontraktiler Fasereigenschaften bei. Sein Expressionsmuster verknüpft es mit Signalwegen, die die Differenzierung der Skelettmuskulatur, den Sarkomeraufbau und die Erregungs-Kontraktions-Kopplung steuern. Eine veränderte Zusammensetzung der Myosin-Schwerketten und sarkomerische Dysfunktionen werden mit neuromuskulären und myopathischen Phänotypen in Verbindung gebracht, wodurch MYH13 ein relevantes Ziel für die Untersuchung von Mechanismen der Muskelfunktion und krankheitsassoziierten Kontraktionsdefekten ist.
MYH13 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des MYH13-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von MYH13 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die MYH13-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit MYH13-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.