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MaxiKα Double Nickase Plasmid (h) | sc-402208-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
MaxiKα Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402208-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
KCNMA1 kodiert die humane MaxiKα‑Untereinheit (BK, KCa1.1) eines großleitenden, spannungs- und Ca2+-aktivierten Kaliumkanals, einen zentralen Regulator der Membranerregbarkeit und der intrazellulären Calcium-Signalübertragung. Durch die Kopplung von Anstiegen des zytosolischen Ca2+ und Depolarisation an den K+-Ausstrom prägt MaxiKα die Repolarisation von Aktionspotenzialen, die Neurotransmitterfreisetzung, den Tonus glatter Muskulatur und die Mechanotransduktion in vielen Zelltypen. Die Kanalfunktion ist in GPCR- und Kinase-Signalwege eingebettet und wird stark durch akzessorische β/γ‑Untereinheiten sowie lokale Ca2+-Mikrodomänen moduliert. Eine dysregulierte KCNMA1‑Aktivität oder veränderte Kanal-Gating-Eigenschaften wurden mit neurologischen Phänotypen, darunter Epilepsie und Bewegungsstörungen, sowie mit funktionellen Veränderungen der Gefäß- und Atemwegsphysiologie in Verbindung gebracht, die für die kardiopulmonale Forschung relevant sind.
MaxiKα Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des KCNMA1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von KCNMA1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die KCNMA1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit KCNMA1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.