Date published: 2026-7-18

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MATE1 Lentiviral Activation Particles (h): sc-403332-LAC

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 200 µl transduktionsfertige, hoch-titer CRISPR/dCas9 Lentivirale Aktivierungs-Partikel
  • MATE1 Lentiviral Activation Particles (h) sind ein SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) gesteuertes System zur Transkriptionsaktivierung eines gewünschten Zielgens, um wirkungsvoll die spezifische Genexpression mittels lentiviraler Transduktion der Zellen zu erhöhen
  • MATE1 Lentiviral Activation Particles (h) enthalten die folgenden SAM Aktivierungselemente: deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungs-Domäne VP64, ein MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein und eine zielspezifische 20nt gRNA. Des Weiteren enthalten sind die Resistenzgene für blasticidin, hygromycin und puromycin
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die von MATE1 Lentiviral Activation Plasmid (h) und MATE1 Lentiviral Activation Plasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen des SLC47A1-Promotors ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    MATE1 Lentiviral Activation Particles (h)

    sc-403332-LAC
    200 µl
    $455.00

    Humanes SLC47A1 kodiert das Multidrug- und Toxin-Extrusionsprotein 1 (MATE1), einen apikalen membranständigen H+/organischen-Kationen-Antiporter, der einen pH-abhängigen Efflux endogener Metaboliten und xenobiotischer organischer Kationen vermittelt. MATE1 wirkt in epithelialen Transportnetzwerken und koordiniert sich mit Aufnahmetransportern in den renalen proximalen Tubuli sowie in hepatobiliären Transportwegen, um die zelluläre Clearance und die systemische Verteilung kationischer Verbindungen zu regulieren. Variation oder veränderte Expression von SLC47A1 kann die intrazelluläre Exposition gegenüber Substraten verschieben und wird im Kontext der renalen und hepatischen Transportphysiologie, von Mechanismen von Arzneimittelwechselwirkungen (Drug–Drug Interactions) und der Anfälligkeit für Toxizität untersucht. Als Transporter in zentralen Barrieregeweben wird MATE1 häufig in Modellen für tubulären Stress, metabolische Perturbationen und inflammatorische Signalgebung untersucht, die die Regulation von Membrantransportern beeinflussen.

    MATE1 Lentivirale Aktivierungspartikel (h) erfüllen diesen Bedarf, indem sie das vollständige Transkriptionsaktivierungssystem des Synergistic Activation Mediator (SAM) in transduktionsbereite, hoch-titrige lentivirale Partikel verpacken und so eine effiziente SLC47A1-Hochregulation über ein breiteres Spektrum menschlicher Zelltypen ermöglichen.

    MATE1 Lentivirale Aktivierungspartikel (h) liefern alle funktionellen Komponenten des Synergistic Activation Mediator (SAM)-Systems über lentivirale Transduktion. Das System umfasst drei Partikelpräparate, die gemeinsam in Zielzellen transduziert werden: eines, das für katalytisch inaktives dCas9 (Mutationen D10A und N863A) kodiert, das mit der VP64-Transaktivierungsdomäne und einem Blasticidin-Resistenzgen fusioniert ist; eines, das für das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein mit einem Hygromycin-Resistenzgen kodiert; und eines, das für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA kodiert, die an zwei MS2-RNA-Aptamere mit einem Puromycin-Resistenzgen fusioniert ist. Nach der lentiviralen Transduktion und der genomischen Integration der Expressionskassetten werden die SAM-Komponenten stabil exprimiert und lagern sich am Zielort innerhalb der proximalen Promotorregion stromaufwärts der SLC47A1-Transkriptionsstartstelle an, wo VP64, p65 und HSF1 kooperativ wirken, um endogene Transkriptionsmaschinerie zu rekrutieren und eine anhaltende Hochregulation der endogenen MATE1-Expression zu bewirken. Die Verwendung von nuklease-inaktivem dCas9 verhindert die Einführung von Doppelstrangbrüchen in der DNA und bewahrt den nativen SLC47A1-Genomlokus sowie die regulatorische Architektur.

    Das lentivirale Format bietet mehrere praktische Vorteile: Die stabile genomische Integration unterstützt eine vererbbare Aktivierung über Zellteilungen hinweg; Partikelpräparate mit hohem Titer machen eine eigene Virusproduktion überflüssig; und die Kompatibilität mit primären, sich nicht teilenden und transfektionsresistenten Zelltypen erweitert die experimentellen Möglichkeiten. Eine erfolgreiche Transduktion kann durch eine dreifache Antibiotika-Selektion mit Puromycin, Hygromycin und Blasticidin bestätigt und verstärkt werden.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.