Date published: 2026-7-14

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LIFR Lentiviral Activation Particles (m): sc-421433-LAC

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Datenblätter
  • Zielspezies: mouse
  • 200 µl transduktionsfertige, hoch-titer CRISPR/dCas9 Lentivirale Aktivierungs-Partikel
  • LIFR Lentiviral Activation Particles (m) sind ein SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) gesteuertes System zur Transkriptionsaktivierung eines gewünschten Zielgens, um wirkungsvoll die spezifische Genexpression mittels lentiviraler Transduktion der Zellen zu erhöhen
  • LIFR Lentiviral Activation Particles (m) enthalten die folgenden SAM Aktivierungselemente: deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungs-Domäne VP64, ein MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein und eine zielspezifische 20nt gRNA. Des Weiteren enthalten sind die Resistenzgene für blasticidin, hygromycin und puromycin
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die von LIFR Lentiviral Activation Plasmid (m) und LIFR Lentiviral Activation Plasmid (m2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen des Lifr-Promotors ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz der Genaktivierung per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: LIFR Antibody (A-10): sc-515337
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    LIFR Lentiviral Activation Particles (m)

    sc-421433-LAC
    200 µl
    $455.00

    Lifr kodiert den Leukämie-inhibitorischen Faktor-Rezeptor (LIFR), einen transmembranen Zytokinrezeptor, der zusammen mit gp130 Signalkomplexe bildet, um Liganden der LIF-Familie zu übertragen. In Mauszellen reguliert die Aktivierung von LIFR die Signalwege JAK/STAT3, MAPK/ERK und PI3K/AKT und beeinflusst dadurch die Aufrechterhaltung von Stammzellen, die Linienfestlegung, Überlebenssignale und die Gewebehomöostase. LIFR-abhängige Signalgebung überschneidet sich zudem mit Entwicklungsprogrammen in Knochen, Nervensystem und Muskulatur, wodurch Lifr ein nützlicher Ansatzpunkt für die Untersuchung von Differenzierung und regenerativer Biologie ist. Eine fehlregulierte Aktivität des LIFR-Signalwegs wurde in verschiedenen Kontexten mit veränderter inflammatorischer Signalgebung und onkogenen Phänotypen in Verbindung gebracht, was mechanistische Forschung in der Krebsbiologie und im immunregulierten Gewebeumbau unterstützt.

    LIFR Lentivirale Aktivierungspartikel (m) erfüllen diesen Bedarf, indem sie das vollständige Transkriptionsaktivierungssystem des Synergistic Activation Mediator (SAM) in transduktionsbereite, hoch-titrige lentivirale Partikel verpacken und so eine effiziente Lifr-Hochregulation über ein breiteres Spektrum menschlicher Zelltypen ermöglichen.

    LIFR Lentivirale Aktivierungspartikel (m) liefern alle funktionellen Komponenten des Synergistic Activation Mediator (SAM)-Systems über lentivirale Transduktion. Das System umfasst drei Partikelpräparate, die gemeinsam in Zielzellen transduziert werden: eines, das für katalytisch inaktives dCas9 (Mutationen D10A und N863A) kodiert, das mit der VP64-Transaktivierungsdomäne und einem Blasticidin-Resistenzgen fusioniert ist; eines, das für das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein mit einem Hygromycin-Resistenzgen kodiert; und eines, das für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA kodiert, die an zwei MS2-RNA-Aptamere mit einem Puromycin-Resistenzgen fusioniert ist. Nach der lentiviralen Transduktion und der genomischen Integration der Expressionskassetten werden die SAM-Komponenten stabil exprimiert und lagern sich am Zielort innerhalb der proximalen Promotorregion stromaufwärts der Lifr-Transkriptionsstartstelle an, wo VP64, p65 und HSF1 kooperativ wirken, um endogene Transkriptionsmaschinerie zu rekrutieren und eine anhaltende Hochregulation der endogenen LIFR-Expression zu bewirken. Die Verwendung von nuklease-inaktivem dCas9 verhindert die Einführung von Doppelstrangbrüchen in der DNA und bewahrt den nativen Lifr-Genomlokus sowie die regulatorische Architektur.

    Das lentivirale Format bietet mehrere praktische Vorteile: Die stabile genomische Integration unterstützt eine vererbbare Aktivierung über Zellteilungen hinweg; Partikelpräparate mit hohem Titer machen eine eigene Virusproduktion überflüssig; und die Kompatibilität mit primären, sich nicht teilenden und transfektionsresistenten Zelltypen erweitert die experimentellen Möglichkeiten. Eine erfolgreiche Transduktion kann durch eine dreifache Antibiotika-Selektion mit Puromycin, Hygromycin und Blasticidin bestätigt und verstärkt werden.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.