Date published: 2026-7-10

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L-type Ca++ CP β2 Double Nickase Plasmid (h): sc-403900-NIC

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Das L-type Ca++ CP β2 Double Nickase Plasmid (h) wird als Plasmid-Paar geliefert. Die einzelnen Plasmide kodieren für eine D10A mutierte Cas9 Nuklease sowie für je eine unterschiedliche, zielspezifische 20nt guide RNA (gRNA) Sequenz. Dies erlaubt eine hohe Knockout-Effizienz bei gleichzeitig größerer Spezifität als das entsprechende CRISPR/Cas9 KO Plasmid
  • gRNA Sequenzpaare liegen ca. 20 bp auseinander um ein spezifisches Cas9-vermitteltes "Double Nicking" der genomischen DNA zu erlauben und so im Resultat den Effekt eines Doppelstrangbruchs nachzuahmen.
  • Ein Plasmid kodiert für ein Puromycin-Resistenzgen zur Selektion von stabilen Knockout-Zellen. Das andere Plasmid kodiert für ein GFP-Gen für den visuellen Nachweis der Transfektion
  • L-type Ca++ CP β2 Double-Nickase-Plasmid (h) und L-type Ca++ CP β2 Double-Nickase-Plasmid (h2) kodieren unterschiedliche gepaarte gRNA-Designs, die auf CACNB2 abzielen. Möglicherweise ist eines oder sind beide Designs verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: L-type Ca++ CP β2: sc-81890
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    ProduktKatalog #EINHEITPreisANZAHLFavoriten

    L-type Ca++ CP β2 Double Nickase Plasmid (h)

    sc-403900-NIC
    20 µg
    $410.00

    L-type Ca++ CP β2 Double Nickase Plasmid (h2)

    sc-403900-NIC-2
    20 µg
    $410.00

    CACNB2 kodiert die β2‑Hilfsuntereinheit von L‑Typ‑spannungsabhängigen Calciumkanälen. Diese reguliert den Transport der Kanäle, ihre Expression in der Membran sowie die Gate‑Kinetik, die den Ca2+-Einstrom während der Depolarisation prägt. Durch die Feinabstimmung der CaV1‑Kanalaktivität beeinflusst CACNB2 die Erregungs‑Kontraktions‑Kopplung, die synaptische Transmission und die aktivitätsabhängige Genregulation über calciumsensitive Signalwege wie CaMK‑ sowie Calcineurin/NFAT‑Signalisierung. Eine veränderte CACNB2‑Funktion wird mit elektrischen und signalbezogenen Störungen in erregbaren Geweben in Verbindung gebracht und häufig im Kontext von Arrhythmieanfälligkeit, neuropsychiatrischen Phänotypen und anderen calciumkanalassoziierten Erkrankungen untersucht. Als akzessorische Untereinheit beeinflusst β2 zudem die pharmakologische Sensitivität und die biophysikalischen Eigenschaften der L‑Typ‑Ca2+-Ströme und ist damit für mechanistische Studien zu Kanalopathien relevant.

    L-type Ca++ CP β2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CACNB2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CACNB2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CACNB2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.

    Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CACNB2-Störung.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.