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KLK14 Double Nickase Plasmid (h) | sc-405655-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
KLK14 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-405655-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
KLK14 kodiert die Kallikrein-verwandte Peptidase 14, eine sekretierte, trypsinähnliche Serinprotease, die zur extrazellulären Proteolyse und zum Remodeling des perizellulären Mikromilieus beiträgt. Die Aktivität von KLK14 kann die Verarbeitung von Matrixkomponenten, die Aktivierung oder Inaktivierung von Peptidsubstraten sowie die Modulation von Proteasekaskaden beeinflussen, die die Epithelhomöostase und die Barrierebiologie prägen. Eine dysregulierte KLK14-Expression oder -Aktivität wurde mit verändertem Gewebeumbau und inflammatorischer Signalgebung in Verbindung gebracht und wird häufig im Kontext der Krebsbiologie untersucht, da proteasegetriebene Veränderungen Invasionsprozesse beeinflussen. Als menschliches Gen ist KLK14 außerdem relevant für Pathway-Analysen zur Organisation der extrazellulären Matrix, zum Protease–Antiprotease-Gleichgewicht sowie zu Zell–Zell- und Zell–Matrix-Interaktionen.
KLK14 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des KLK14-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von KLK14 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die KLK14-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit KLK14-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.