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KCTD5 Double Nickase Plasmid (h) | sc-409961-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
KCTD5 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-409961-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
KCTD5 kodiert ein Protein mit BTB/POZ-Domäne, das als Adapter in Cullin-3(CUL3)-basierten E3-Ubiquitin-Ligase-Komplexen fungiert und zur Substratspezifität für Ubiquitinierung und proteasomenabhängigen Abbau beiträgt. Durch die Modulation der Proteinstabilität trägt KCTD5 zur Proteostase und zu zellulären Signalprogrammen bei, die Proliferation, Differenzierung und Stressantworten beeinflussen. Eine veränderte Regulation des Ubiquitin-Systems sowie die Adapteraktivität von BTB–CUL3 sind wiederkehrende Merkmale bei Krebserkrankungen und neurobiologischen Störungen, wodurch KCTD5 ein nützlicher Knotenpunkt ist, um Pathway-Rewiring und kontextspezifische Signalabhängigkeiten zu untersuchen. Untersuchungen von KCTD5 in menschlichen Zellen können klären, wie gezielter Proteinabbau mit transkriptioneller und posttranslationaler Kontrolle in krankheitsrelevanten Zuständen zusammenspielt.
KCTD5 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des KCTD5-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von KCTD5 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die KCTD5-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit KCTD5-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.