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ITI-H3 Double Nickase Plasmid (h) | sc-404269-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ITI-H3 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404269-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ITIH3 kodiert die schwere Kette 3 des Inter‑α‑Trypsininhibitors (ITI‑H3), ein mit der extrazellulären Matrix assoziiertes Protein, das zur Stabilisierung hyaluronanreicher Matrizes durch kovalente Transferreaktionen beiträgt, die vom Inter‑α‑Inhibitor‑System vermittelt werden. Durch die Prägung der perizellulären Matrixarchitektur beeinflusst ITI‑H3 Zelladhäsion, Migration und Gewebeumbauprozesse, die mit inflammatorischer Signalgebung sowie Wundantwort‑Signalwegen zusammenhängen. Eine veränderte ITIH3‑Expression oder Matrixinkorporation wurde in Zusammenhängen wie Fibrose, chronischer Entzündung und dem Umbau des Tumormikromilieus beschrieben, was seinen Wert als mechanistischer Knotenpunkt unterstreicht, der ECM‑Dynamik mit krankheitsassoziierten Phänotypen verknüpft. In der biomedizinischen Forschung wird ITIH3 häufig im Hinblick auf seine Rollen bei stromal‑epithelialen Interaktionen, Barrierefunktion und der Regulation extrazellulärer Proteasen untersucht.
ITI-H3 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ITIH3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ITIH3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ITIH3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ITIH3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.