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IRF-2BP2 Double Nickase Plasmid (m) | sc-435407-NIC | 20 µg | $410.00 |
Das murine Gen *Irf2bp2* kodiert IRF-2BP2, einen nukleären transkriptionellen Koregulator, der mit Proteinen der IRF-Familie interagiert, um stimulusabhängige Programme der Genexpression zu modulieren. IRF-2BP2 wird mit der Regulation entzündlicher Signalwege und der Differenzierung von Immunzellen in Verbindung gebracht und beeinflusst dabei Pfade, die Zytokinantworten und die Polarisierung von Makrophagen prägen. Über seine Wirkung auf Transkriptions‑Repressions-/Aktivierungskomplexe kann IRF-2BP2 zelluläre Stressantworten sowie den Crosstalk zwischen Stoffwechsel und Entzündung beeinflussen. Fehlregulierte, IRF-2BP2-assoziierte Netzwerke wurden in der Maus in Kontexten von Immundysfunktion, kardiometabolischen Phänotypen und entzündungsassoziierten Krankheitsmodellen untersucht.
IRF-2BP2 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Irf2bp2-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Irf2bp2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Irf2bp2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Irf2bp2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.