
Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
IRAK-1 CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-421100-ACT | 20 µg | $397.00 |
Irak1 kodiert die Interleukin-1-Rezeptor-assoziierte Kinase 1 (IRAK-1), eine Serin/Threonin-Kinase, die als proximale Signaltransduktionskomponente nachgeschaltet an den IL-1-Rezeptor und viele Toll-like-Rezeptoren fungiert. Nach Rezeptoraktivierung ist IRAK-1 an der MyD88-abhängigen Signalübertragung beteiligt und fördert die Aktivierung der NF-κB- und MAPK-Signalwege, wodurch Transkriptionsprogramme geprägt werden, die die Zytokinproduktion, die Aktivierung angeborener Immunzellen und die Kontrolle inflammatorischer Rückkopplung regulieren. In Mausmodellen wurde eine veränderte IRAK-1-Aktivität mit dysregulierter inflammatorischer Signalgebung und Immunphänotypen in Verbindung gebracht, die für Studien zu Autoimmunität, Infektionsbiologie und entzündungsassoziierten Gewebeschäden relevant sind. IRAK-1 wird zudem häufig im Kontext des Crosstalks zwischen TLR/IL-1R-Signalgebung, Interferonantworten und stressaktivierten Kinasekaskaden untersucht.
IRAK-1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Irak1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
IRAK-1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Irak1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Irak1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen IRAK-1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Irak1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von IRAK-1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des IRAK-1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Irak1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.