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INSM1 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-402424-ACT | 20 µg | $397.00 |
INSM1 (insulinoma-associated 1) kodiert einen Zinkfinger-Transkriptionsfaktor, der als zentraler Regulator der neuroendokrinen Differenzierung und der Aufrechterhaltung der Zelllinie fungiert. Es moduliert Genprogramme, die an der Festlegung des Zellschicksals, der Biogenese sekretorischer Vesikel sowie an endokrinen/neuronalen transkriptionellen Netzwerken beteiligt sind, und integriert sich in Signalwege, die das Entwicklungs-Timing und die terminale Differenzierung steuern. In menschlichen Geweben ist die INSM1-Expression streng begrenzt und wird häufig als molekularer Marker neuroendokriner Identität verwendet, was seine Rolle bei der Regulation neuroendokriner Genexpression widerspiegelt. Fehlregulierte, INSM1-assoziierte Transkriptionsprogramme werden häufig im Kontext der Biologie neuroendokriner Tumoren, der Plastizität von Zellzuständen und differenzierungsabhängiger Phänotypen untersucht.
INSM1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen INSM1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
INSM1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des INSM1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der INSM1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen INSM1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native INSM1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von INSM1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des INSM1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem INSM1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.