



Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
HRC Double Nickase Plasmid (m) | sc-420947-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
HRC Double Nickase Plasmid (m2) | sc-420947-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das Mausgen **Hrc** kodiert das histidinreiche kalziumbindende Protein (HRC), eine luminale Komponente des sarkoplasmatischen Retikulums, die die Dynamik der Kalziumspeicherung und -freisetzung in quergestreifter Muskulatur moduliert. HRC interagiert mit zentralen Elementen der Erregungs‑Kontraktions‑Kopplung, darunter die SERCA‑vermittelte Ca2+-Wiederaufnahme und die ryanodinrezeptorabhängige Ca2+-Freisetzung, und prägt dadurch zytosolische Ca2+-Transienten sowie nachgeschaltete Signalwege. Über seine Rolle in der Kalziumhomöostase ist HRC mit Signalwegen verknüpft, die die Kontraktilität von Myozyten, Stressantworten und Ca2+-abhängige transkriptionelle Programme steuern. Eine dysregulierte HRC‑Funktion wurde mit veränderter Herz‑ und Skelettmuskelphysiologie in Verbindung gebracht und wird häufig im Kontext von Arrhythmogenese und zellulären Phänotypen untersucht, die für Kardiomyopathien relevant sind.
HRC Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Hrc-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Hrc abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Hrc-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Hrc-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.