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HMG-2/HMGB2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-404000-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
HMG-2/HMGB2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404000-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
HMGB2 (HMG-2) kodiert ein High-Mobility-Group-Box-Protein, das an DNA bindet und sie krümmt, um die Chromatinstruktur und die Transkriptionsregulation zu modulieren. HMGB2 ist an der Nukleosomendynamik, der Enhancer-Promoter-Kommunikation und an DNA-Schadensantworten beteiligt und beeinflusst damit Zellzyklusprogression, Seneszenzprogramme sowie linien- bzw. gewebespezifische Differenzierung. Durch Interaktionen mit Transkriptionsfaktoren und Chromatin-Remodelern trägt es zur Koordination der Genomorganisation während Replikation und Reparatur bei. Eine dysregulierte HMGB2-Expression und Chromatin-Bindungsaktivität wurden mit proliferativen Signalen, Genominstabilität und veränderten Mustern der Expression inflammatorischer Gene in Verbindung gebracht, wie sie in verschiedenen Krankheitskontexten beschrieben wurden, darunter in der Krebsbiologie und in Studien zur Gewebedegeneration.
HMG-2/HMGB2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des HMGB2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von HMGB2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die HMGB2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit HMGB2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.