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Histone Deacetylase 1 (HDAC1) Double Nickase Plasmid (m) | sc-436647-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Histone Deacetylase 1 (HDAC1) Double Nickase Plasmid (m2) | sc-436647-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das murine Hdac1 kodiert Histon-Deacetylase 1 (HDAC1), eine HDAC der Klasse I, die Acetylgruppen von Lysinresten an Histonschwänzen entfernt und dadurch die Chromatinkondensation sowie die Transkriptionsrepression fördert. HDAC1 wirkt in multiproteinären Corepressor-Komplexen wie Sin3, NuRD und CoREST und integriert Signale, die den Zellzyklus, die DNA-Replikation und -Reparatur sowie linienspezifische Differenzierungsprogramme regulieren. Durch die koordinierte epigenetische Stilllegung an Promotoren und Enhancern trägt HDAC1 zur Aufrechterhaltung der Genomstabilität bei und prägt zelluläre Antworten auf Stress- und Entwicklungsreize. Eine fehlregulierte HDAC1-Aktivität ist häufig mit aberranten Transkriptionsprogrammen assoziiert, wie sie in verschiedenen krankheitsrelevanten Modellen beobachtet werden, darunter onkogene Transformation und neuroentwicklungsbezogene Phänotypen.
Histone Deacetylase 1 (HDAC1) Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Hdac1-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Hdac1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Hdac1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Hdac1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.