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GTBP Double Nickase Plasmid (h) | sc-404192-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
GTBP Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404192-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
MSH6 kodiert den DNA‑Mismatch‑Repair‑Faktor GTBP, der zusammen mit MSH2 den MutSα‑Komplex bildet, um Basenpaar‑Mismatchs sowie kleine Insertions‑/Deletionsschleifen zu erkennen, die während der DNA‑Replikation und Rekombination entstehen. Nach der Erkennung einer Läsion koordiniert MutSα nachgeschaltete Reparaturprozesse durch die Rekrutierung von MLH1–PMS2 und assoziierten Prozessierungsfaktoren und trägt so zur Aufrechterhaltung der Genomstabilität und zur Begrenzung der Mutationsakkumulation bei. Eine Störung der MSH6‑abhängigen Mismatch‑Reparatur führt zu Mikrosatelliteninstabilität und erhöht die spontane Mutagenese, wodurch eine GTBP‑Dysfunktion mit einer erhöhten Anfälligkeit für erbliche und sporadische Krebserkrankungen verknüpft ist. Als zentrale Komponente von DNA‑Reparatur‑ und Replikations‑Fidelitätswegen wird MSH6 breit in Bezug auf Mechanismen der Mutagenese, DNA‑Schadentoleranz und Checkpoint‑Antworten untersucht.
GTBP Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des MSH6-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von MSH6 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die MSH6-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit MSH6-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.