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Gβ 2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402936-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Gβ 2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402936-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
GNB2 kodiert die humane Gβ2‑Untereinheit heterotrimerer G‑Proteine, eine zentrale Komponente der GPCR‑Signaltransduktion, die aktivierte Rezeptoren mit nachgeschalteten Effektoren koppelt. Durch die Bildung obligater Dimere mit Gγ‑Untereinheiten und die Assemblierung mit Gα beeinflusst Gβ2 Second‑Messenger‑Signalwege, darunter cAMP/PKA, PLCβ–IP3/DAG–Ca²⁺‑Signalisierung sowie die Regulation von Ionenkanälen, und prägt damit zelluläre Antworten wie Chemotaxis, Sekretion und neuronale Erregbarkeit. Störungen im Gleichgewicht der G‑Protein‑Untereinheiten können Signalnetzwerke neu verdrahten, die Proliferation, Differenzierung und das Trafficking von Immunzellen steuern. Entsprechend wird eine veränderte, GNB2‑assoziierte GPCR‑Verschaltung häufig im Kontext fehlregulierter Signalzustände und Pathway‑Abhängigkeiten in der Biologie menschlicher Erkrankungen untersucht.
Gβ 2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GNB2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GNB2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GNB2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GNB2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.