Date published: 2026-7-14

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GSTM3 CRISPR Activation Plasmid (h): sc-404418-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • GSTM3 CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • GSTM3 CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom GSTM3 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom GSTM3 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der GSTM3-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    GSTM3 CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-404418-ACT
    20 µg
    $397.00

    Glutathion-S-Transferase Mu 3 (GSTM3) ist ein zytosolisches Phase-II-Detoxifikationsenzym, das die Konjugation von Glutathion an elektrophile Xenobiotika und reaktive Produkte der Lipidperoxidation katalysiert und damit die zelluläre Redoxhomöostase unterstützt. Durch die Begrenzung der Anreicherung reaktiver Zwischenprodukte beeinflusst GSTM3 die oxidativen Stressantworten, die mitochondriale Integrität sowie nachgeschaltete Signalprozesse, die mit Entzündung und Zellüberleben verknüpft sind. Veränderungen in der Expression oder Aktivität von GSTM3 wurden mit interindividuellen Unterschieden im Xenobiotika-Metabolismus und in der Anfälligkeit für oxidative Schäden in Geweben mit hoher Umweltbelastung in Verbindung gebracht. Als Teil des umfassenderen Glutathion-Stoffwechselnetzwerks wird GSTM3 häufig im Zusammenhang mit der Verarbeitung von Schadstoffen, dem Arzneistoffmetabolismus und stressadaptiven Transkriptionsprogrammen untersucht.

    GSTM3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen GSTM3-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    GSTM3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des GSTM3-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der GSTM3-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen GSTM3-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native GSTM3-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von GSTM3-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des GSTM3-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem GSTM3-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.