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GRK 4 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402816-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
GRK 4 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402816-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
GRK4 kodiert die G‑Protein‑gekoppelte Rezeptorkinase 4, eine Serin/Threonin‑Kinase, die aktivierte GPCRs phosphoryliert und dadurch die Rekrutierung von β‑Arrestin, die Desensibilisierung der Rezeptoren sowie deren Internalisierung fördert. Durch die Modulation der Kinetik der GPCR‑Signalübertragung kann GRK4 Second‑Messenger‑Signalwege wie cAMP/PKA und nachgeschaltete transkriptionelle Antworten beeinflussen und so zell‑ und gewebespezifische Signalausgänge prägen. Beim Menschen wurde GRK4 u. a. im Zusammenhang mit der Regulation von Dopaminrezeptoren und Natrium‑Handling‑Signalwegen untersucht, was seine Bedeutung für die kardiovaskuläre und renale Physiologie unterstreicht. Eine dysregulierte GRK4‑Aktivität oder ‑Expression wurde mit veränderter Rezeptorantwort und Signalbias in Verbindung gebracht, wodurch es ein nützliches Ziel für mechanistische Studien zur Kontrolle von GPCR‑Netzwerken ist.
GRK 4 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GRK4-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GRK4 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GRK4-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GRK4-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.