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GPR158 Double Nickase Plasmid (m) | sc-433824-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
GPR158 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-433824-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das murine Gen **Gpr158** kodiert **GPR158**, einen verwaisten G‑Protein‑gekoppelten Rezeptor der Klasse C, der im Nervensystem angereichert ist und als Signalgerüst fungiert, das extrazelluläre Reize mit intrazellulären Effektorwegen integriert. GPR158 wurde mit der Modulation der cAMP‑Signalübertragung sowie MAPK/ERK‑assoziierten Prozessen in Verbindung gebracht und beeinflusst dadurch neuronale Erregbarkeit, synaptische Organisation und erfahrungsabhängige Plastizität. Durch Interaktionen mit regulatorischen Proteinen und synaptischen Komponenten trägt es zu Anpassungen auf Schaltkreisebene bei, die für Stressreaktivität und kognitive Verhaltensweisen relevant sind. Eine Fehlregulation der GPR158‑assoziierten Signalwege wurde im Zusammenhang mit neuropsychiatrischen und neuroentwicklungsbezogenen Phänotypen untersucht und unterstützt seinen Einsatz in der mechanistischen Neurowissenschaft und der funktionellen Genomikforschung.
GPR158 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Gpr158-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Gpr158 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Gpr158-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Gpr158-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.