
Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
Glutathione Peroxidase 1/GPX1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400631-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Glutathione Peroxidase 1/GPX1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400631-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Glutathionperoxidase 1 (GPX1) ist ein zytosolisches Selenoenzym, das mithilfe von Glutathion Wasserstoffperoxid und Lipidhydroperoxide zu Wasser bzw. den entsprechenden Alkoholen reduziert und dadurch oxidative Schäden an Proteinen, Lipiden und DNA begrenzt. Als zentraler Bestandteil der zellulären Redoxhomöostase ist GPX1 mit dem Glutathionstoffwechsel, der Signalgebung reaktiver Sauerstoffspezies und antioxidativen Stressantworten verknüpft, die die mitochondriale Funktion und inflammatorische Signalwege prägen. Eine veränderte GPX1-Aktivität oder -Expression wurde mit fehlreguliertem oxidativem Stress, Genominstabilität sowie Veränderungen in Programmen der Apoptose und Proliferation in Verbindung gebracht. Diese Eigenschaften machen GPX1 zu einem geeigneten Knotenpunkt, um redoxabhängige Regulation über metabolische und stressadaptive Signalwege hinweg zu untersuchen.
Glutathione Peroxidase 1/GPX1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GPX1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GPX1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GPX1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GPX1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.