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GCDH Double Nickase Plasmid (m) | sc-435399-NIC | 20 µg | $410.00 |
Das murine Gen **Gcdh** kodiert die Glutaryl‑CoA‑Dehydrogenase (GCDH), ein mitochondriales Flavoprotein, das oxidative Decarboxylierungsschritte im Abbau von Lysin, Hydroxylysin und Tryptophan katalysiert, indem es Glutaryl‑CoA in nachgeschaltete Acyl‑CoA‑Zwischenprodukte überführt. Dieses Enzym ist in die mitochondrialen Netzwerke der Fettsäure‑ und Aminosäureoxidation eingebunden und trägt zur Aufrechterhaltung des Redoxgleichgewichts sowie der Homöostase organischer Säuren bei. Eine Störung der GCDH‑Aktivität ist mit der Akkumulation von Dicarbonsäuren und einem gestörten mitochondrialen Stoffwechsel verbunden, wodurch **Gcdh** ein relevantes Modellgen für die Untersuchung angeborener Stoffwechselstörungen, neurometabolischer Stressantworten und von Signalwegen ist, die die mitochondriale Qualitätskontrolle beeinflussen.
GCDH Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Gcdh-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Gcdh abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Gcdh-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Gcdh-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.