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FGF-13 Double Nickase Plasmid (h) | sc-404979-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
FGF-13 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404979-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
FGF13 kodiert den Fibroblasten-Wachstumsfaktor 13 (FGF-13), ein intrazelluläres Mitglied der FGF-Familie, das unabhängig von der kanonischen FGF-Rezeptor-Signalübertragung wirkt. FGF-13 interagiert mit spannungsabhängigen Natriumkanälen und dem Mikrotubuli-Zytoskelett, um neuronale Erregbarkeit, Axonentwicklung und aktivitätsabhängige Signalprozesse zu regulieren. Über diese Funktionen trägt es zu Prozessen wie der Organisation des Zytoskeletts und dem Transport von Ionenkanälen bei, die die synaptische Funktion und das Verhalten neuronaler Netzwerke prägen. Eine fehlregulierte Expression oder Funktion von FGF13 wurde in Forschungszusammenhängen mit neuroentwicklungsbezogenen und neuropsychiatrischen Phänotypen in Verbindung gebracht, was seine Relevanz für mechanistische Studien zur Biologie des Nervensystems unterstreicht.
FGF-13 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des FGF13-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von FGF13 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die FGF13-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit FGF13-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.