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Fe65 Double Nickase Plasmid (h) | sc-403226-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Fe65 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403226-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
APBB1 kodiert Fe65, ein Adapterprotein, das über seine Phosphotyrosin-Bindungsdomänen an den zytoplasmatischen C‑Terminus des Amyloid-Vorläuferproteins (APP) bindet und Multiproteinkomplexe koordiniert, die an der neuronalen Signalübertragung beteiligt sind. Fe65 wirkt an endozytotischem Transport, synaptischer Funktion und der Regulation der Genexpression mit, und zwar über Interaktionen mit der APP-Prozessierungsmaschinerie und nukleären Ko‑Regulatoren. Diese Aktivitäten verknüpfen APBB1 mit Signalwegen, die die APP-Spaltung, intrazelluläre Signalübertragung und aktivitätsabhängige Transkription steuern. Veränderte Fe65–APP‑Interaktionen und nachgeschaltete Signalwege wurden im Kontext von Neurodegeneration und amyloidogener Prozessierung untersucht, was seine Relevanz in mechanistischen Modellen der Alzheimer‑Krankheit und verwandter Neuropathologien unterstreicht.
Fe65 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des APBB1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von APBB1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die APBB1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit APBB1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.