Date published: 2026-8-27

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Eos CRISPR Activation Plasmid (h): sc-402330-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Eos CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • Eos CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom Eos CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom Eos CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der IKZF4-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    Eos CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-402330-ACT
    20 µg
    $397.00

    IKZF4 (Eos) ist ein Zinkfinger-Transkriptionsfaktor aus der Ikaros-Familie, der als kontextabhängiger Regulator der Genexpression in hämatopoetischen Zelllinien fungiert und eine zentrale Rolle bei der T‑Zell-Differenzierung sowie der Immunhomöostase spielt. Eos ist an der Chromatin-Remodellierung und an Programmen der Transkriptionsrepression bzw. -aktivierung beteiligt, die die Outputs der Zytokinsignalgebung und linienspezifische transkriptionelle Netzwerke prägen. Über Interaktionen mit koregulatorischen Komplexen trägt IKZF4 dazu bei, Entscheidungen über das Zellschicksal, Aktivierungsschwellen und die Aufrechterhaltung regulatorischer Phänotypen zu koordinieren. Eine dysregulierte IKZF4-Aktivität und veränderte Expressionsmuster werden mit immunvermittelter Pathobiologie in Verbindung gebracht und im Hinblick auf ihren Beitrag zu inflammatorischer Signalgebung und krankheitsassoziierten Transkriptionszuständen bei hämatologischen Erkrankungen untersucht.

    Eos Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen IKZF4-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    Eos Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des IKZF4-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der IKZF4-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Eos-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native IKZF4-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Eos-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Eos-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem IKZF4-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.