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Egr-4 Double Nickase Plasmid (h) | sc-403343-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Egr-4 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403343-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
EGR4 kodiert Egr-4, einen Immediate-Early-Transkriptionsfaktor mit Zinkfinger-Domänen, der durch extrazelluläre Stimuli wie Wachstumsfaktoren und neuronale Aktivität induziert wird. Egr-4 reguliert Genexpressionsprogramme, die an Zelldifferenzierung, synaptischer Plastizität und der Funktion der reproduktiven Achse beteiligt sind, indem es vorgeschaltete Signale aus MAPK/ERK und anderen aktivitätsabhängigen Signalwegen integriert. In der Humanbiologie wird EGR4 mit der neuronalen Entwicklung und der Gonadenfunktion in Verbindung gebracht; veränderte transkriptionelle Antworten der EGR-Familie werden zudem in Zusammenhängen neuropsychiatrischer Phänotypen und tumorassoziierter Umprogrammierung von Transkriptionsnetzwerken untersucht. Als stimulusresponsiver Regulator wird Egr-4 häufig als Readout und als Knotenpunkt genutzt, um transkriptionelle Netzwerke zu analysieren, die Zellzustandsübergänge steuern.
Egr-4 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des EGR4-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von EGR4 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die EGR4-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit EGR4-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.