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ECH1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-406076-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ECH1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-406076-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ECH1 (Enoyl-CoA-Hydratase 1) ist ein mitochondriales Enzym, das Hydratationsschritte in der β‑Oxidation von Fettsäuren katalysiert und am peroxisomalen Stoffwechsel ungesättigter und verzweigtkettiger Acyl‑CoAs beteiligt ist. Durch die Regulation des Acyl‑CoA‑Flusses und der nachgeschalteten Acetyl‑CoA‑Produktion verknüpft ECH1 den Lipidabbau mit der zellulären Bioenergetik, dem Redoxgleichgewicht und metabolischen Stressantworten. Eine veränderte ECH1‑Expression oder ‑Aktivität wurde mit metabolischer Reprogrammierung bei Erkrankungen in Verbindung gebracht, die die mitochondriale Funktion und den Lipidumsatz betreffen, und ECH1 wird häufig im Kontext von oxidativem Stress und energieintensiven Geweben untersucht. Diese Eigenschaften machen ECH1 zu einem nützlichen Ziel für die Untersuchung mitochondrialer Fettsäureoxidationswege und ihrer Wechselwirkungen mit umfassenderen metabolischen Netzwerken.
ECH1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ECH1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ECH1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ECH1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ECH1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.