Date published: 2026-7-13

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DUSP22 Lentiviral Activation Particles (m): sc-430587-LAC

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Datenblätter
  • Zielspezies: mouse
  • 200 µl transduktionsfertige, hoch-titer CRISPR/dCas9 Lentivirale Aktivierungs-Partikel
  • DUSP22 Lentiviral Activation Particles (m) sind ein SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) gesteuertes System zur Transkriptionsaktivierung eines gewünschten Zielgens, um wirkungsvoll die spezifische Genexpression mittels lentiviraler Transduktion der Zellen zu erhöhen
  • DUSP22 Lentiviral Activation Particles (m) enthalten die folgenden SAM Aktivierungselemente: deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungs-Domäne VP64, ein MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein und eine zielspezifische 20nt gRNA. Des Weiteren enthalten sind die Resistenzgene für blasticidin, hygromycin und puromycin
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die von DUSP22 Lentiviral Activation Plasmid (m) und DUSP22 Lentiviral Activation Plasmid (m2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen des Dusp22-Promotors ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    DUSP22 Lentiviral Activation Particles (m)

    sc-430587-LAC
    200 µl
    $455.00

    Das murine Gen **Dusp22** kodiert die Dual-Specificity-Phosphatase 22 (**DUSP22**), eine atypische MAPK-Phosphatase, die Serin/Threonin- und Tyrosinreste dephosphoryliert, um die Dynamik intrazellulärer Signalwege fein abzustimmen. DUSP22 wird mit der Regulation stressaktivierter MAPK-Signalwege in Verbindung gebracht, darunter JNK- und p38-Signale, und beeinflusst damit Transkriptionsprogramme, die mit Immunzellaktivierung, Zytokinsignalgebung und Apoptose verknüpft sind. Durch die Formung der phosphorylierungsabhängigen Signalweiterleitung wirkt DUSP22 auf Prozesse wie die T‑Zellrezeptor-nahe Signalgebung und breitere Entzündungsantworten. Eine fehlregulierte DUSP22-Aktivität oder -Expression ist daher für Studien zu immunvermittelter Pathologie, zur Umverdrahtung von Signalnetzwerken und zur Kontrolle der Phosphorylierung in Krankheitsmodellen relevant.

    DUSP22 Lentivirale Aktivierungspartikel (m) erfüllen diesen Bedarf, indem sie das vollständige Transkriptionsaktivierungssystem des Synergistic Activation Mediator (SAM) in transduktionsbereite, hoch-titrige lentivirale Partikel verpacken und so eine effiziente Dusp22-Hochregulation über ein breiteres Spektrum menschlicher Zelltypen ermöglichen.

    DUSP22 Lentivirale Aktivierungspartikel (m) liefern alle funktionellen Komponenten des Synergistic Activation Mediator (SAM)-Systems über lentivirale Transduktion. Das System umfasst drei Partikelpräparate, die gemeinsam in Zielzellen transduziert werden: eines, das für katalytisch inaktives dCas9 (Mutationen D10A und N863A) kodiert, das mit der VP64-Transaktivierungsdomäne und einem Blasticidin-Resistenzgen fusioniert ist; eines, das für das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein mit einem Hygromycin-Resistenzgen kodiert; und eines, das für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA kodiert, die an zwei MS2-RNA-Aptamere mit einem Puromycin-Resistenzgen fusioniert ist. Nach der lentiviralen Transduktion und der genomischen Integration der Expressionskassetten werden die SAM-Komponenten stabil exprimiert und lagern sich am Zielort innerhalb der proximalen Promotorregion stromaufwärts der Dusp22-Transkriptionsstartstelle an, wo VP64, p65 und HSF1 kooperativ wirken, um endogene Transkriptionsmaschinerie zu rekrutieren und eine anhaltende Hochregulation der endogenen DUSP22-Expression zu bewirken. Die Verwendung von nuklease-inaktivem dCas9 verhindert die Einführung von Doppelstrangbrüchen in der DNA und bewahrt den nativen Dusp22-Genomlokus sowie die regulatorische Architektur.

    Das lentivirale Format bietet mehrere praktische Vorteile: Die stabile genomische Integration unterstützt eine vererbbare Aktivierung über Zellteilungen hinweg; Partikelpräparate mit hohem Titer machen eine eigene Virusproduktion überflüssig; und die Kompatibilität mit primären, sich nicht teilenden und transfektionsresistenten Zelltypen erweitert die experimentellen Möglichkeiten. Eine erfolgreiche Transduktion kann durch eine dreifache Antibiotika-Selektion mit Puromycin, Hygromycin und Blasticidin bestätigt und verstärkt werden.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.