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DMRT2 Double Nickase Plasmid (m) | sc-432587-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
DMRT2 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-432587-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Dmrt2 kodiert DMRT2, einen DM-Domänen-Transkriptionsfaktor, der embryonale Musterbildungsprogramme reguliert – einschließlich der Somitogenese und der Entwicklung des axialen Skeletts –, indem er linien-/zelltypspezifische transkriptionelle Netzwerke koordiniert. In der Maus trägt DMRT2 zur Polarität der Somiten sowie zu Links-rechts-Asymmetriesignalen bei, die während der frühen Entwicklung die muskuloskelettale Organisation prägen. Seine Aktivität greift in Entwicklungs-Signalwege ein, die die Differenzierung des Mesoderms und das Timing morphogenetischer Prozesse steuern, was ihn zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Untersuchung der transkriptionellen Kontrolle der Gewebespezifizierung macht. Eine fehlregulierte Dmrt2-Funktion wurde in Modellsystemen mit angeborenen Entwicklungsanomalien in Verbindung gebracht, was seine Relevanz für mechanistische Studien zu genregulatorischen Schaltkreisen unterstreicht, die der Morphogenese zugrunde liegen.
DMRT2 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Dmrt2-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Dmrt2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Dmrt2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Dmrt2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.