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DMPK Double Nickase Plasmid (h) | sc-402727-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
DMPK Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402727-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
DMPK (Dystrophia-myotonica-Proteinkinase) kodiert eine Serin/Threonin-Kinase, die in zytoplasmatischen und membranassoziierten Kompartimenten lokalisiert ist und zur Regulation des Aktinzytoskeletts, der Zelladhäsion und der myofibrillären Organisation beiträgt. Die DMPK-Signalübertragung ist mit Rho-Familien-GTPase-abhängigen Signalwegen verknüpft und beeinflusst die zelluläre Erregbarkeit sowie die strukturelle Integrität in Muskel- und anderen Geweben. Veränderte DMPK-Biologie steht in engem Zusammenhang mit der myotonen Dystrophie Typ 1, bei der expandierte CTG-Wiederholungen im DMPK-Locus eine RNA-vermittelte Fehlregulation des alternativen Spleißens und nachgelagerte Defekte der Muskel-, Herz- und neuronalen Funktion auslösen. Die experimentelle Modulation von DMPK ist daher nützlich, um kinaseabhängige Signalwege und wiederholungsassoziierte Mechanismen zu untersuchen, die die Zellarchitektur und RNA-Verarbeitung beeinflussen.
DMPK Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des DMPK-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von DMPK abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die DMPK-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit DMPK-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.