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DLK1 CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-420009-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
DLK1 CRISPR Activation Plasmid (m2) | sc-420009-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Delta-like non-kanonischer Notch-Ligand 1 (Dlk1/DLK1) ist ein genomisch geprägtes (imprinted), entwicklungsreguliertes Transmembranprotein, das proteolytisch in eine lösliche Form überführt werden kann und als Modulator der Zell-Zell-Signalübertragung fungiert. In Mausgeweben ist Dlk1 eng mit der Kontrolle der Linienfestlegung und des Gewebeumbaus in mesenchymalen und neuroendokrinen Kontexten verknüpft, beeinflusst adipogene und osteogene Differenzierungsprogramme und trägt zur Aufrechterhaltung von Stamm-/Vorläuferzellpopulationen bei. DLK1 greift in Notch-verwandte sowie MAPK/ERK-assoziierte Signalausgänge ein und wird häufig im Rahmen der Regulation größerer Netzwerke geprägter Gene sowie endokriner Entwicklungswege untersucht. Eine fehlregulierte Dlk1-Expression wurde mit veränderten Wachstums- und Differenzierungsphänotypen in Verbindung gebracht und wird häufig in Modellen für metabolische Dysfunktion, Fibrose und Entwicklungsstörungen untersucht.
DLK1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Dlk1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
DLK1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Dlk1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Dlk1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen DLK1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Dlk1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von DLK1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des DLK1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Dlk1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.