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DHFR Double Nickase Plasmid (h) | sc-417022-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
DHFR Double Nickase Plasmid (h2) | sc-417022-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Die humane DHFR (Dihydrofolatreduktase) katalysiert die NADPH-abhängige Reduktion von Dihydrofolat zu Tetrahydrofolat und erhält damit den Ein-Kohlenstoff-Stoffwechsel aufrecht, der für die de-novo-Biosynthese von Purinen und Thymidylat erforderlich ist. Durch ihre zentrale Rolle in der Nukleotidproduktion unterstützt DHFR DNA-Replikation und -Reparatur, das Fortschreiten der S‑Phase sowie die Proliferation und verknüpft so den Folatstoffwechsel mit der Aufrechterhaltung der Genomstabilität. Die DHFR-Aktivität ist eng mit metabolischen Stressantworten und der zellulären Empfindlichkeit gegenüber Antifolat-Druck verbunden, wodurch sie in Studien zur metabolischen Anpassung und Selektion häufig als Marker verwendet wird. Eine dysregulierte Flussrate im Folatweg sowie Veränderungen der DHFR-Expression oder der Kopienzahl wurden in mehreren Krankheitskontexten mit proliferativen Phänotypen und einer variablen Arzneimittelantwort in Verbindung gebracht.
DHFR Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des DHFR-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von DHFR abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die DHFR-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit DHFR-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.