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CYP26B1 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-403610-ACT | 20 µg | $397.00 |
CYP26B1 kodiert ein Cytochrom-P450-Enzym, das den oxidativen Metabolismus von all-trans-Retinsäure (RA) katalysiert und dadurch intrazelluläre RA-Gradienten formt sowie Intensität und Dauer der Retinoid-Signalgebung steuert. Durch die Regulierung der RA-Verfügbarkeit beeinflusst CYP26B1 nachgeschaltete Transkriptionsprogramme von RAR/RXR, die die embryonale Musterbildung, die Skelett- und Gliedmaßenentwicklung, die epitheliale Differenzierung und die Reifung von Immunzellen steuern. Eine veränderte CYP26B1-Aktivität kann die RA-Homöostase stören und wurde mit Entwicklungsstörungen in Verbindung gebracht, die kraniofaziale und skelettale Phänotypen umfassen; darüber hinaus ist sie auch in Kontexten relevant, in denen RA-getriebene Differenzierung und inflammatorische Signalwege fehlreguliert sind. Als zentraler Knoten im Retinoidabbau wird CYP26B1 häufig in Signalwegen untersucht, die Xenobiotika-Metabolismus, Morphogen-Signalgebung und Zellschicksalsfestlegung miteinander verknüpfen.
CYP26B1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen CYP26B1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
CYP26B1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des CYP26B1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der CYP26B1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen CYP26B1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native CYP26B1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von CYP26B1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des CYP26B1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem CYP26B1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.