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CRM1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400348-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CRM1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400348-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
XPO1 kodiert CRM1, einen RanGTP-abhängigen nukleären Exportrezeptor, der leucinreiche nukleäre Exportsignale erkennt und den gerichteten Transport von Proteinen sowie ausgewählten RNAs durch den Kernporenkomplex vermittelt. Der CRM1-abhängige Export steuert die subzelluläre Lokalisation zentraler Regulatoren der Transkription, des Zellzyklus, von Stressantworten und der angeborenen Immunsignalgebung und ist dabei mit der Dynamik des Ran-Zyklus und nukleären Transportwegen verknüpft. Eine fehlregulierte CRM1-Aktivität stört den nukleo-zytoplasmatischen Transport von Tumorsuppressoren und Signalfaktoren; zudem wurde eine veränderte XPO1/CRM1-Funktion mit onkogenen Programmen, viralen Wirt–Pathogen-Interaktionen und Mechanismen neurodegenerativer Erkrankungen in Verbindung gebracht. Diese Eigenschaften machen XPO1 zu einem zentralen Knotenpunkt für die Untersuchung der Kontrolle des nukleo-zytoplasmatischen Transports und seiner nachgelagerten Effekte auf Genexpression und Proteostase.
CRM1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des XPO1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von XPO1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die XPO1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit XPO1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.