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CRF-RI Double Nickase Plasmid (h) | sc-400730-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CRF-RI Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400730-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane **CRHR1**-Gen kodiert den Corticotropin-Releasing-Hormon-Rezeptor 1 (CRF‑R1), einen GPCR der Klasse B, der CRH-Peptide bindet und dadurch stressresponsive Signalwege initiiert. Die Ligandenbindung aktiviert vor allem Gs/Adenylylcyclase–cAMP–PKA-Kaskaden und kann zusätzlich an weitere Signalwege wie MAPK/ERK koppeln, wodurch Transkriptionsprogramme geprägt werden, die endokrine Outputprozesse, neuronale Erregbarkeit und immunmodulatorische Funktionen regulieren. Die CRF‑R1-Signalgebung ist mit der Hypothalamus–Hypophysen–Nebennierenrinden-Achse sowie der übergeordneten neuroendokrinen Homöostase verknüpft und verbindet die Rezeptoraktivität mit zellulären Anpassungen unter Stress. Eine dysregulierte CRHR1-Expression oder -Signalgebung wurde mit veränderter Stressreaktivität und neuropsychiatrischen Phänotypen in Zusammenhang gebracht, was mechanistische Untersuchungen in relevanten neuronalen und peripheren Zellmodellen unterstützt.
CRF-RI Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CRHR1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CRHR1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CRHR1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CRHR1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.