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connexin 32 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402378-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
connexin 32 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402378-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
GJB1 kodiert Connexin 32 (Cx32), ein Gap-Junction-Kanalprotein, das interzelluläre Durchtrittswege für Ionen und kleine Metabolite bildet und dadurch eine elektrische und metabolische Kopplung zwischen benachbarten Zellen ermöglicht. Cx32 ist besonders in myelinisierenden Schwann-Zellen und anderen epithelialen Geweben ausgeprägt, wo es die Gewebehomöostase unterstützt, indem es Signalübertragung, Redox-Gleichgewicht und Reaktionen auf Gewebeschädigung koordiniert. Über die Regulation der gap-junction-vermittelten interzellulären Kommunikation beeinflusst Connexin 32 Prozesse wie Membranerregbarkeit, zelluläre Differenzierung und stressabhängige Signalwege. Genetische Veränderungen in GJB1 sind eng mit erblichen peripheren Neuropathien assoziiert, wodurch das Gen ein zentrales Ziel für mechanistische Studien zur Myelinerhaltung und zu Defekten der Zell-Zell-Kommunikation darstellt.
connexin 32 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GJB1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GJB1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GJB1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GJB1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.